Foto: Alexander Paulus

Krin – Schlitztrommel aus Westafrika

Die Krin kann wohl als eine Art “Ur-Trommel” bezeichnet werden und erhält durch den klaren markanten Klang des Holzes ihren ganz besonderen Reiz.

Ursprünglich wurde die Krin zu rituellen Zwecken verwendet. Heutzutage findet man sie u.a. auch in Djembe- oder Balafon-Ensembles.

Schlitztrommeln sind in Afrika, Süd- und Mittelamerika und Südostasien verbreitet. Die sogenannten Krins, auf denen wir spielen, bestehen aus einem etwa 40-50 cm langen ausgehöhlten Baumstamm mit drei Längsschlitzen, so dass zwei Holzstege entstehen, die mit Holzstöcken gespielt werden.

Die Krinmusik ist in ihren rhythmischen Grundformen der Djembemusik sehr ähnlich. Es werden vorwiegend mehrstimmige traditionelle Rhythmen mit den dazugehörigen Breaks/Solos aus der Waldregion Guineas vermittelt.

Rhythmische Vorkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. Instrumente werden gestellt.

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